Femlingen


Wieder so ein See in den südschwedischen Wäldern der Region Älmhult, dieser ist immerhin 9 Kilometer lang und 2,5 Kilometer breit. Sehr tief ist er nicht, so zwischen 1,5 Metern und 3 Metern, selten bis 9 Meter lassen sich feststellen. Aber was bedeuten schon solche Maße angesichts der seiner reichgegliederten Küstenlinien mit ihren fünf Armen (daher der Name Femling = "Fünfling"), seiner Buchten und Halbinseln, bestanden von urwaldähnlichem Fichtenwald. Und ein besonderes, solches Gebilde, eine etwa 4 Kilometer lange Halbinsel in Form eines Seepferdchens soll hier erwähnt werden. Eigentlich handelt es sich ja um eine aus nördlicher Richtung durch einen Steindamm angebundene Insel und der Kopf des Seepferdchens ist auch noch durch einen Fahrweg erreichbar. Aber dann: Schmaler und schmaler werden Insel und der hier verlaufende Pfad, bis der letzte Kilometer einem mit Urwald bewachsenen Damm ähnelt, umgestürzte Bäume, Dickicht, schlüpfrige Stellen sind zu überwinden, bis es irgendwann nicht mehr weitergeht und man auf die Wasserfläche schaut, auf der sich die Spur der Landzunge in weiteren kleinen Inselchen verliert. Einige wenige Badestellen sind vorhanden, wegen der geringen Tiefe des Sees auch mit leidlicher Wassertemperatur, aber noch wichtiger ist der See für Angler, er ist sogar bei www.fiske.se in deutscher Übersetzung aufgeführt, er hat als Quellsee des Helgeån sehr reines Wasser mit Reichtum an Hecht, Barsch, Peitsche (Was immer das ist?), Plötze und Brassen. Aber darüber mögen die Angler richten, ich gehöre eher zu den begeisterten Fisch-Verzehrern als zu den Fisch-Beschaffern.