Páskahellir


Paskahellir, die Osterhöhle, ist eigentlich gar keine richtige Höhle, sondern eher eine Auswaschung im Ergebnis der Brandung des Nordmeeres in den zehntausend Jahren seit der letzten Eiszeit, welche unter Lavagestein versunkene Sedimente von vor etwa 12 Millionen Jahren abgestorbenen Baumriesen in unermüdlicher Tätigkeit abgetragen hat. Es wird erzählt, daß man hier am Ostermorgen den Tanz der Sonnenstrahlen beobachten kann. Die farbigen Sedimente, das schwarze Gestein, die grünen Moose und Flechten, die rötlichen Algen, und das alles von der Sonne angstrahlt! Nun, es ist nicht Ostern und von der Sonne ist eher nichts zu sehen, stattdessen rinnt der Regen unaufhörlich vom Himmel und produziert Wasserfälle, welche gleich einem Vorhang über den Felsrand der Höhle stürzen. Achtsamkeit ist da geboten, um sich da auf gerölligem Untergrund vorbei zu hangeln, ohne einen gehörigen Schwall Wasser ins sowieso schon recht feuchte Genick zu bekommen. Unsere Hochachtung und unserer Respekt vor der unendlich wandlungsfähigen Natur sollte nicht verlorengehen.....